Ohne Worte…
Ohne Worte…
Ja davon wollte ich euch ja auch noch berichten:
Vor einigen Wochen schon bekam ich eine äußerst mysteriöse Post. Es war ein kleines Paketchen, nur DinA5 groß aber rellativ dick. Ja und als ich den Inhalt herausnahm, war ich erst mal verblüfft: Es war eine CD!
Eine doch ziemlich bunte Hülle mit der Aufschrift: „Die Zuagroastn -Hollaradio“
Ich hörte mir die Musik an und es entpuppte sich als eine Mischung von Ska und Reggea mit Tiroler Dialekt! Und da funkte es auch schon bei mir. Vor längerem kam ich bei der Suche nach Irish-Folk Liedern auf eine entsprechende Seite, auf der ich mich auch prompt zu einem Gewinnspiel anmeldete und nun war ich der glückliche Sieger dieser CD.
Irgendwie gewöhnungsbedürftig, aber hört doch selbst rein
Kennt ihr das, wenn ihr längere Zeit mal wieder unterwegs ward und heimkommt und Sachen sucht?!
Wenn man am Morgen im Bad steht und sich fragt, wo ist die Zahnbürste? Wo ist mein Rasierer? Und euch dann einfällt, dass der Kulturbeutel im Rucksack noch ist… Kennt doch bestimmt der ein oder andere.
Jedoch an erster Stelle der Sachen, die ich am meisten suche, steht bei mir der Terminplaner. Regelrechte Panikattacken kann die verzweifelte Suche nach diesem überlebenswichtigen Fetzen Papier auslösen!
Kürzlich war ich mal wieder auf der Suche. Deprimierend ist dann, wenn man den Terminer überall sucht und ihn dann an dem Ort findet, wo man es am wenigsten erwartet hätte: So habe ich am Freitag meinen Terminer im bereits schon ausgeräumten Rucksack wiedergefunden!
Manch einer nennt sie auch fachlich korrekt „Dermaptera“, welche u.a. in der frühen Neuzeit als pulverisierte Medizin gegen Ohrkrankheiten und Taubheit verabreicht wurden. Es wurde mir auch schon erzählt, dass dieses Insekt einem ins Ohr krabbelt und das Trommelfell mit seinen zwei Zangen durchschneidet; in schlimmsten Fällen sich sogar im Gehirn einnistet und dich wischiwaschi macht. Als Pfadfinder sei man besonders gefährdet!
Aber von dieser Art Ohrwurm rede ich ja gar nicht. Ich meine eher die Art von Ohrwürmern, die einen schon morgens beim Aufstehen mehr oder weniger plagen und dich durch den ganzen Tag begleiten. Manchmal ist es irgendwie toll und witzig ständig das gleiche Lied im Kopf zu haben. Aber wenn man eine Kursarbeit schreibt und währenddessen einen Ohrwurm hat, ist das einfach nur kontraproduktiv
…da will man sich konzentrieren und dann geht einem ständig das eine Lied durch den Kopf. Dennoch kann man mit der Zeit auch dieses Problem lösen und sich von diesen Biestern lösen
Also passt auf, dass ihr nicht wie ich von diesen Tieren heimgesucht werdet!
…übrigens sollen Frauen und Musiker anfälliger sein. Und natürlich auch Pfadfinder, die des Öfteren draußen schlafen.
Mein heutiger Ohrwurm kam in der Gestalt des fahrenden Zuges angerauscht
Die Frage wieso ein Schüler der 12. Klasse den letzten Monat über einige Asterix-Comics in der Schulbibliothek ausgeliehen hatte, klärte sich spätestens am vergangenen Wochenende. Denn eine kleine Schar von Galliern versammelte sich fernab in ihrem kleinen Dorf. Wer den Weg nicht fand oder nicht mehr weiß, hier die Karte –>
Da dieses Dorf nicht ganz so leicht zu erreichen war, kamen alle in gemeinschaftlich genutzten Pferdekarren an. Da es schon lange Zeit her war, dass wir uns alle gesehen hatten, mussten wir uns erst mal wieder neu kennenlernen und fragen: Wer bin ich eigentlich?! Nachdem jeder wusste, wie er selbst und die anderen hieß, ging es hinaus in die tiefste Nacht. Fast jeder zweite konnte die Hand vor Augen nicht sehen, packte es jedoch mit der Hilfe der besser Sehenden den beschwerlichen Pfad durch den Wald zu meistern. Bald angekommen am Ziel führten uns keine Irrlichter, sondern sehr ruhige und besinnliche Worte im Scheine der Fackel zu einem kleinen Platz im Walde, an dem wir uns versammeln wollten. Denn dieser Abend war zur Aufnahme der Neulinge gedacht und wir durften zwei neue Pfadfinder in unserer Mitte begrüßen
Die Nacht wurde für einige ziemlich lang, da sie einpaar aufgedrehte Gallier zur Ruhe bringen mussten. Dennoch fanden alle irgendwie ihren Schlaf und am nächsten Morgen waren wieder alle putzmunter zum Frühstück erschienen. Jedoch bemerkte ich , welche wundersame Wirkung ein Glas Wasser als „Weck-Mittel“ hat
Es gab Frühstück und vielleicht war doch der Schlafmangel Anlass dafür, dass wir auf einmal mit Entsetzen feststellen mussten, dass Miraculix heimlich entführt worden war. Es dauerte jedoch nicht lange, bis wir eine Spur fanden und diese bis zu einem gefesselten Knäuel Elend verfolgt hatten. Kaum hatten wir Miraculix wieder gefunden und von den Banden befreit, mussten wir uns erst einmal kräftig stärken, denn anschließend mussten wir die verloren gegangene Zeit wieder aufholen. Miraculix brauchte unsere Unterstützung, um püntklich zum Abend den Zaubertrank brauen zu können. Also teilten wir uns auf und strichen durch die Wälder, um allerlei Zutaten zu sammeln. Jedoch erwies sich dies als etwas schwieriger, da über die Jahre einige Freundschaften zu uns Galliern verblassten und die ganz besonderen Zutaten eben nur bei diesen besonderen Waldbewohnern zu bekommen waren und wir deshalb einige Aufgaben dafür erfüllen mussten. Mancherorts mussten wir mit viel Geschick über Stock und Stein Zutaten transportieren. Der mittlerweile sehr alt gewordene Waldschrat verlor des öfteren sein Zeug im Wald und wir mussten es suchen und da wir ja mitten im Wald waren mussten wir sogar Wasser mit den einfachsten Mitteln über einige Wege transportieren.
Nichtsdestotrotz bekamen wir am Ende alle Geheim-Zutaten zusammen! Damit wir auch alle kräftig die Zutaten schnibbeln konnten, fertigten wir uns auch kleine Schneidebrettchen (mit teilweise sehr kunstvollen Motiven) an.
„Welcome to the feast“ hieß es abends und dann gab es leckere Lasagne. Um den Abend auch weiterhin noch zu feiern, versammelten wir uns in unserer „Jurte“ und versuchten diesen Abend noch so bunt wie möglich zu gestalten. Wir hatten sogar Gäste: Oli (RvD) und mein großer Bruder mit seiner Freundin. Das bunte Treiben endete in der Zaubertrank-Zeremonie und gemeinsamen Singen. Im Vergleich zur vorherigen Nacht war diese fast genauso lang, jedoch nicht so anstrengend
Um spätestens kurz nach 9 Uhr wurden alle durch den „Muffin-Man“ wach und Marc André wettete um 10€, dass es keiner schaffen würde, die ausgedrückte Zahnpasta-Tube wieder mit ihrem Inhalt zu befüllen. Für den letzten gemeinsamen Tag waren „Arena-Wettkämpfe“ geplant. Die gallische Quadriga aus Simone, Katha, Oli, Maik und mir konnte noch nicht einmal von einem Einer-Gespanne geschlagen werden; kaum einer verstand das Ringspiel, lieber wollten sich alle taktlos auf diesen Gegenstand stürzen und sich danach seiner dreckigen Kleider erfreuen; die meisten wollten somit auch eher spielen als schon wieder etwas zu essen
Aber nach dem Mittagessen hieß es schon wieder Sachen packen und aufräumen. Das Aufräumen wurde gestört von gelegentlichem Strom- und Wasserausfall und die Stärke des Sturms wurde uns auch erst dann bewusst, als direkt neben unserem Haus eine riesige Tanne umknickte und in die genau entgegengesetzte Richtung fiel. Jedoch packten wir es zügig das Haus zu räumen und auch wenn die Heimfahrt wiederum von umgeknickten Bäumen erschwert wurde, kamen wir alle heil Daheim an.
Ich fand es war im Großen und Ganzen ein sehr spaßiges und gelungenes Winterlager und vielleicht schafft es diese kleine Schar bald wieder zusammen zu kommen
…und über den direkten Fortgang des Liedchen lässt sich streiten! Aber so findet auch, bewiesenermaßen, das Liedchen sein richtiges Ende! Denn in letzter Zeit schmelzen auch die letzten Schneefleckchen (Schneeflöckchen gab’s ja schon länger nicht mehr) und es wird bleibt auch wärmer.
Frau Holles Schreibwut lässt ja auch bekanntlich zu Wünschen übrig, aber wollen wir doch diesen schweren Traum abschütteln und darauf hoffen, dass bald der Lenz den Staub erblühn lässt und lässt sein blaues Band.
Und mit dem meteorologischen Frühlingsanfang steigt auch mein Verlangen nach den warmen Sommermonaten!
…jaja, ich wollt’s ja nur mal gesagt haben: Ich will den Frühling!
Könnte man ihm doch nur eine Tasse Kaffee reichen
Unterwegs mit dem Snowbike
Wie jedes Wochenende durfte ich auch letztes Wochenende meine Prospekte in meinem kleinen Dörfchen verteilen. Ich kam erst Sonntag Nachmittags nach Hause und musste sie erst noch richten und ging dann auch sofort los. Normalerweise cruise ich mit unserem „Dienstrad“ von Haus zu Haus. Jedoch schien es diesmal nicht möglich, da zu viel Schnee lag. Gut, da hatte ich die Dinger fertig gerichtet, stopfte sie in den Wagen und wollte los laufen, als es mir schon zu blöd wurde und ich mir doch das Fahrrad schwer belud und es trotz verschneiter Wege versuchte.
Und ich muss gestehen es hat geklappt! Es war zwar äußerst rutschig an einigen Stellen, aber es hat Spaß gemacht
Lustiger wurde es dann noch, als die Bremsen nicht mehr alles her gaben. Aber ich hatte die Prospekte in fast anderthalb Stunden schon fertig, sonst brauch ich knapp eine Stunde. Eigentlich perfekt mit so einem Snowbike!
(Unnötige Dinge, die die Welt wissen sollte
)
Genau dies bewies mal wieder die beste Irish Speedfolk Rock Band Deutschlands: Fiddler’s Green.
Denn am Freitag, den 8.1.2010 spielten sie zu ihrem Tourauftakt in der Kammgarn in Kaiserslautern.
An diesem besagten Tage reisten zahlreiche Fans von nah und fern an. Special quests waren jedoch die Schar von Pfadfindern und guten Freunden die teilweise einen sehr erschwerten Anreiseweg hatten. Der starke Schneefall und die zuverlässig, perfekt geräumten Straßen erleichterten die Fahrt mit dem Auto nach Kaiserslautern ungemein. Da ich größtenteils mit der Bahn anreiste, hatte ich kaum Probleme. Jedoch geriet man doch auch mal von der Straße ab auf der Suche nach einem geeigneten Parkplatz. Nachdem alle Pilger mit Karten versorgt waren, manche sich mit Merchandise eingedeckt hatten und alle sich seelisch moralisch auf das Konzert vorbereitet hatten, stürmten wir die Halle.
Als Fiddler’s Green endlich auf der Bühne stand war das Publikum kaum zu halten. Aber wie ist es denn anders zu erwarten?! Die berühmte „Wall of Folk“ und der „Circle Pit“ um Pat (dem Gitarristen der Band) waren, neben dem Pogen, die sportlichsten Aktivitäten des Abends.
Aber was soll ich euch viel erzählen; es war einfach toll
Danach flüchteten sich manche schon in ihre warmen Stübchen. Wir jedoch zogen zur Feier des tollen Konzertes noch in die Altstadt und fanden sogar Platz für elf Leute in einer Kneipe!
Nach ein paar Bier, mit und ohne Cola oder ohne Bier (aber mit Cola), machten auch wir uns nach Hause. Bei ca. 30 km/h tuckerten wir dann noch in das 13 km enttfernte (nach Google-Maps 9km) Mölschbach, um dort Tim und Marc abzusetzen und anschließend wieder zurück durch das kurvenreiche, verschneite Tal nach Kaiserslautern.
Ein wunderbarer Abend mit tollen Menschen
(dieser Text ist ein Nachtrag für den 30.12.!)
30.12. – Ja, heute wurde Simone stolze 13 Jahre alt und wie es sein soll feierte sie ihn auch kräftig. In die zwei gelben Hütten lud sie ihren Bruder (als ihr kleines Dienstmädchen), Michelle und mich ein und natürlich zwei ihrer besten Freundinnen, Laura (11) und Nina (12). Bei vorhergehender Putzaktion, anschließender geselligen Runde mit Spielen und Musik hatten wir auf jeden Fall unseren Spaß, denn: Lachen ist gesund! …wie uns auch ein gleichnamiges Spiel beweisen sollte und doch auch oft seinen Zweck erfüllte. Und wenn das Frage-Antwort Spielchen mal nicht ganz all unsere Lachmuskeln reizte, lachten die zwei jüngsten und das Geburtstagskind. Und warum nicht? Wir sind doch alle irgendwie noch echte „Kickerlieschen“
Interessant ist das Leben 13-jähriger Mädchen allemal! Wo wir in der Grundschule noch Kasetten von Benjamin Blümchen und Rolf Zuckowski in unseren Kasettenkoffern sammelten, hört man heute Lafee und 50Cent.
Ein deutscher Liedermacher namens Xavier Naidoo lässt Herzen 13-jähriger Mädchen höher schlagen; warum machen da Hannes Wader und Reinhard Mey ihm nicht sonderlich viel Konkurrenz?
Eine Band, die gerne das weibliche Geschlecht durch diverse Lieder wie „Hammer“ oder „Monster“ vergöttert, oder sich gerne mit verstecktem Ehering kräftig amüsiert, wird ab sofort „Schiieeed“ genannt. …ganz nach ihrer Devise: Englisch ist gut, mein’s ist besser!
Also es war ein lustiger und amüsanter Nachmittag; sehr lehrreich vorallem
11-12-13 oder doch lieber 36 …ich bin gerne schon 17 und noch nicht 36
HalliHallo,
Man kann’s ja kaum glauben, aber nun hab ich’s auch geschafft!
So unerfahren, wie ich bisher noch bin, habe ich mich in die unendlichen Weiten (naja, vielleicht auch nicht ganz so unendlich…) des bloggens begeben und versuche hier mein Glück. Wie glücklich ich und natürlich auch ihr hiermit werdet, wird man sehen. Hier bin ich und hier bleib ich auch erst einmal